Edelmetalle unedle-Metalle

Posted on September 15th, 2008 in Allgemein by admin

Die Metallarten

Metalle lassen sich in zwei Arten unterteilen. Zum einen in die unedlen Metalle und zum anderen in die Edelmetalle.

Edelmetalle

Edelmetalle sind besonders korrosionsbeständig gegenüber von äußeren Einflüssen. Das heißt jedoch nicht das jedes korrosionsbeständige Metall auch ein Edelmetall sein muss. Edelmetalle lassen sich nur schwer zur Korrosion bringen. Die gelingt meist nur durch den Einsatz von sehr aggressiven Säuren. Zum Beispiel Königswasser für Gold und Salpetersäure für Silber. Korrosionsbeständigkeit heißt im Falle der Edelmetalle das sie unter normalen Umständen gar nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang und sehr langsam korrodieren.

Die Unterteilung der Edelmetalle erfolgt in drei Untergruppen.

Die klassischen Edelmetalle, die Halbedelmetalle und die kurzlebig radioaktiven Edelmetalle.
Beispiele für die klassischen Edelmetalle sind Gold, Silber und Platinmetalle.
Das Standardpotenzial der klassischen Edelmetalle liegt deutlich höher als der des Wasserstoffs. Deswegen korrodieren diese Edelmetalle schlecht oder gar nicht. Die Korrosionseigenschaften von Gold und Silber wurden schon im Altertum genutzt um Schmuck und Münzen herzustellen.
Platinmetalle wurden erst im Laufe der letzten vierhundert Jahre entdeckt. Sie besitzen eine sehr hohe Dichte und ähnliche Korrosionseigenschaften wie Gold. Sie sind ein Nebenprodukt bei der Kupfer- und Nickelherstellung. Die meisten klassischen Edelmetalle sind thermisch nicht stabil. Silberoxid zum Beispiel zerfällt beim Erhitzen in seine einzelnen Elemente.

Halbedelmetalle

Halbedelmetalle sind zum Beispiel Nickel und Kupfer. Sie besitzen ein höheres Standardpotenzial als Wasserstoff liegen aber näher daran als die klassischen Edelmetalle. Aus diesem Grund korrodieren Halbedelmetalle schneller als die klassischen Edelmetalle.

Halbedelmetalle können auch in der Natur vorkommen, da sie gegen Luftsauerstoff im weitesten Sinne inert sind und deswegen nicht zerfallen.
Einige Beispiele für kurlebig radioaktive Edelmetalle sind Roentgenium, Hassium und Bohrium. Sie zählen zu den künstlich hergestellten Elementen. Sie haben in der Praxis nahezu keine Bedeutung, da diese Edelmetalle sehr instabil sind und der radioaktive Verfall innerhalb von wenigen Sekunden eintritt. Das Standardpotenzial von den kurzlebig radioaktiven Edelmetallen gegenüber von Wasserstoff ist zwischen dem Standardpotenzial der Edelmetalle und dem der Halbedelmetalle anzusiedeln.

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